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Gerätetypen:

  • Rubinlaser: der Rubinlaser wurde schon in den 60iger Jahren für die Entfernung von Schmuck- und Schmutztätowierungen, sowie bei einer Reihe von pigmentierten Hautveränderungen eingesetzt. In den 80iger Jahren wurde er dann vermehrt auch für die Haarentfernung eingesetzt, wobei immer wieder von Nebenwirkungen berichtet wurde. Durch seine geringe Wellenlänge von 694 Nm hat der Rubinlaser eine besonders gute Melaninabsorption, was aber leider bei leicht gebräunter Haut schnell zu Reaktionen führen kann.
  • Alexandritlaser: Der Alexandritlaser wird seit 1997 speziell für die dauerhafte Haarentfernung eingesetzt. Mit seiner Wellenlänge von 755 Nm ist er sehr gut für die Haarentfernung geeignet.
  • Diodenlaser: der Diodenlaser wird seit 1996 für die dauerhafte Haarentfernung eingesetzt. Sein bekanntester Vertreter ist der LightSheer Laser. Mit einer Wellenlänge von 810 Nm ist der Diodenlaser ideal für die Haarentfernung geeignet. Auch etwas dunklere Hauttypen können gut behandelt werden.
  • ND:YAG Laser: der ND:YAG Laser hat eine Wellenlänge von 1064 Nm und kann durch das Zuschalten eines frequenzverdoppelnden Kristalls auf 532 Nm umgeschaltet werden. Diese Eigenschaft macht den ND:YAG Laser zu einem sehr vielseitigen Gerät in der dermatologischen und ästhetischen Lasermedizin, weshalb er sehr häufig anzutreffenden ist. Seine Stärke liegt in der Behandlung von vaskulären und pigmentierten Hautveränderungen, sowie in der Tatoobeseitigung. Durch seine hohe Wellenlänge von 1064 Nm hat er in der Haarentfernung den Vorteil, dass auch dunkle Hauttypen gut behandelt werden können. Der Nachteil ist jedoch eine sehr geringe Melaninabsorption, was dunkle und dicke Haare voraussetzt und eine höhere Schmerzempfindlichkeit.

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